Wie ein Hase bei der Digitalisierung helfen kann

Die Aktion des P-Seminars Kunst des Regiomontanus-Gymnasiums in der Haßfurter Innenstadt

Am vergangenen Dienstag waren Schülerinnen und Schüler des Regiomontanus-Gymnasimus (RMG) in der Haßfurter Innenstadt unterwegs, um das Ergebnis ihres Praxis-Seminars vorzustellen, welches sie in Zusammenarbeit mit der Smart Green City Haßfurt erstellt haben. 

Die Kooperation des RMGs und der Smart Green City baut auf das „Praxis-Seminar“ (P-Seminar) auf, das den Schüler:innen der Oberstufe ermöglichen soll, Einblicke in die Arbeit unterschiedlicher Berufsgruppen zu gewinnen. Das Praxis-Seminar im Fach Kunst des Regiomontanus-Gymnasiums Haßfurt hat unter der Leitung von Kim Davey, Kunstlehrerin am RMG, in den letzten Monaten die Smart Green City begleitet und konnte im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit mitwirken. Die Schüler:innen entwickelten dabei ein Maskottchen und einen Social-Media-Beitrag sowie Präsentationen der eigenen Ideen in der Gruppe. 

Das Maskottchen in Form eines Hasen spielte im Konzept der Schüler:innen eine wichtige Rolle: Auch für die Digitalisierung ist der direkte Austausch zwischen Menschen wichtig. Diese Kommunikation braucht einen Anlass und „Aufhänger“. Der Hase ist ein vertrautes Motiv in Haßfurt und fällt auch auf einem Marktplatz gut auf. Als bodenständiges Symbol kann er Interesse für ansonsten abstrakte Themen wie Digitalisierung wecken und zum Gespräch oder zur Diskussion anregen.

Mit dieser finalen Aktion auf dem Haßfurter Marktplatz konnten die Schüler:innen ganz mit ihren eigenen Ideen auf die Smart Green City Haßfurt und die Bürgerbeteiligungsplattform „hassfurt-beteiligt.de“ aufmerksam machen. Auf dieser Plattform können noch bis 31. Juli 2021 die Haßfurter Bürger:innen sowie Interessierte an der ersten Stufe des Beteiligungsverfahrens teilnehmen. Hier ist es möglich, die im letzten Jahr u.a. in Workshops erarbeiteten Vorschläge im Rahmen der Förderbedingungen zu unterstützen und/oder über die Kommentarfunktion zu ergänzen. 

Das Smart Green City-Team bedankt sich sehr für die Zusammenarbeit bei den teilnehmenden Schüler:innen und Frau Davey. Es brachte für die Smart Green City die Perspektive der Schüler:innen näher und ermöglichte beiden Seiten, gemeinsam voneinander zu lernen und Erfahrungen zu sammeln. Gern möchte das Smart Green City-Team diese Zusammenarbeit auch mit anderen Schulen bzw. weiteren Schülergruppen fortführen. Bei Interesse freut sich das Smart Green City –Team auf Rückmeldung unter kontakt@smartcityhassfurt.de oder einen Besuch im Stadtlabor.

Digitaltag 2021

Das war der Digitaltag 2021 in Haßfurt!

Unser Dank geht an die verschiedenen Stellen der Stadt, die uns mit Tat und/oder Material unkompliziert unterstützt haben und dadurch dieses virtuelle Großevent überhaupt erst ermöglicht haben. Ferner gilt unser Dank Dorothee Bär und Günther Werner für die Grußworte sowie Herrn Ziegler und Frau Nowak für die Segnung der Stadtlabor-Räumlichkeiten in der Hauptstraße 7. Auch danken wir allen Referent:innen und allen Teilnehmern, die sich live zugeschalten und beteiligt haben.

Den Digitaltag können Sie sich als Aufnahme auf YouTube anschauen.

Programm des Digitaltages

14:00 – Eröffnung mit Grußworten aus Bund und Stadt sowie einer virtuellen Stadtlaborführung

Grußworte der Digitalstaatsministerin Dorothee Bär und Haßfurts Ersten Bürgermeister Günther Werner.

Anschließend findet ein Stadtlaborrundgang mittels Double-Roboter statt.

15:30 Uhr – Projektvorstellung I

Bildung und Digitalisierung

„Zukunftswerkstatt Digitalisierung“ im Mehrgenerationenhaus Haßfurt

In niedrigschwelligen und auf die Bedarfe der Teilnehmer:innen angepassten Projekten bietet das MGH Haßfurt mit freiwillig Engagierten und Experten schon seit über 10 Jahren Schulungs- und Unterstützungsangebote im Umgang mit digitalen Medien für alle Generationen an.

Wer: Theresa Greß

ab ca. 15:50 Uhr

Das MINT-Labor des Regiomontanus-Gymnasium Haßfurt

Wer: Marco Hartmann

Teilnahme an „Jugend forscht“ und Beregnungssteuerung

Wer: Moritz Merkel

16:30 Uhr – Projektvorstellung II 

Digitaler Zwilling

Photogrammetrische Erfassung der Ritterkapelle in Haßfurt

Digitale Zwillinge bieten für eine Smart City viele Vorteile. Durch die exakte Erfassung von Oberflächenstrukturen, Dimensionen und der Möglichkeit zur Einblendung von Zusatzinformationen, können Bauwerke einer Stadt am Computer betrachtet werden. Besuche können darüber einfacher geplant, Informationen zur Umgebung besser integriert und Veränderungen in der städtischen Landschaft nachvollziehbar dokumentiert werden. Darüber hinaus bietet die Photogrammetrie für historische Gebäude den Vorteil, dass berührungsfrei hochauflösende Daten für zukünftige Restaurationen erstellt werden können.

Wer: Jonas Wolpold, Markus Arens, Linus Wamser; Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Professur Sozioinformatik und gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung

17:30 Uhr

CO2 Einsparung

KI basierte Erfassung von Mobilitätsdaten zur CO2 Reduktion

Zur Erreichung der bundesweiten Klimaziele mit einer klimaneutralen Bundesrepublik bis 2050 wird es in den kommenden Jahrzehnten zunehmend wichtiger, dass eigene Mobilitätsverhalten und den damit einhergehenden CO2 Verbrauch besser einschätzen zu können. Durch eine automatisierte und lokal ablaufende Erfassung des Mobilitätsverhaltens als Handy-App kann zwischen den Verkehrsmitteln Fahrrad, Bus und Automobil sowie Fußwegen unterschieden werden. Über einen anonymen Abgleich von reinen Verbrauchsdaten mit einem Open-Data Portal kann darüber hinaus erfasst werden, inwiefern das eigene Mobilitätsverhalten einen Teil zur Lösung beiträgt.

Wer: Lutz Ackermann, Dominik Nöth, Valentin Hastenpflug, Johannes Römisch, Franz Schmitt, Vincent Swigler; Projekt der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, Professur Sozioinformatik und gesellschaftliche Aspekte der Digitalisierung

18:30 Uhr – Präsentation der „Smart Green City Haßfurt“

Vorstellung des Förderprogramm „Modellprojekte Smart Cities“ Infos und Hintergründe zu Smart Green City Haßfurt: Talk mit Dr. Madlen Müller-Wuttke (CDO) und Diethard Sahlender (CTO)

Modellprojekte Smart Cities beteiligen sich am Digitaltag

Am 18. Juni 2021 findet der nächste Digitaltag statt. Der Aktionstag bietet eine Plattform, um verschiedenste Aspekte der Digitalisierung zu beleuchten, Chancen und Herausforderungen zu diskutieren und einen Einblick in laufende Projekte zu geben. Diese Gelegenheit nutzen die Städte Kaiserslautern, Haßfurt, Süderbrarup, Arnsberg, Bad Berleburg, Menden, Olpe, Soest, Ulm, Zwönitz und Solingen sowie der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge in einer gemeinsamen Aktion. Als „Modellprojekte Smart Cities“ werden sie durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat (BMI) gefördert, um digitale Lösungen für eine nachhaltige Stadtentwicklung zu entwickeln. Auf den einzelnen Seiten der Kommunen werden dazu Beiträge präsentiert, die einen Einblick in die jeweiligen Städte ermöglichen. 

Das BMI fördert seit 2019 „Modellprojekte Smart Cities“. Sie sollen Strategien zur Digitalisierung der Stadtentwicklung entwickeln, Maßnahmen umsetzen und eigene Kompetenzen aufbauen. Insgesamt stellt die Bundesregierung für die Förderung rund 820 Mio. Euro zur Verfügung. Jede Kommune informiert ihre Bürgerinnen und Bürger schon heute eigenständig, die gemeinsame Beteiligung am Digitaltag soll mit dazu beitragen, einen übergreifenden Dialog anzustoßen.

Spontan von Solingen nach Haßfurt reisen und an spannenden Aktionen teilnehmen? Das geht schnell einfach und digital, ganz egal von wo aus man teilnehmen möchte. Ob virtuelle Roomtour, Einblicke in spannende Projekte oder Mäuschen spielen im Real-Labor. Klickt euch rein! Folgende Aktionen sind geplant:


– Solingen präsentiert anlässlich des Digitaltages die Homepage http://solingen.digital.

– Kaiserslautern präsentiert euch eine coole „Roomtour“. Dabei erhaltet ihr nicht nur Einblicke in die Stabsstelle Digitalisierung in der Stadtverwaltung, sondern auch in das Großraumbüro der städtischen Digitalisierungsgesellschaft, KL.digital: https://www.herzlich-digital.de/?p=8216

– Haßfurt stellt sein Stadtlabor mittels Double-Roboter vor und bietet Einblicke in weitere Projekte aus der Smart Green City Haßfurt. Darunter auch die Photogrammetrie der Ritterkapelle zur Erstellung eines 3D-Modells. Abends findet ein Talk zur Smart Green City Haßfurt statt. Weitere Informationen und Zugangsdaten gibt es hier: https://www.smartcityhassfurt.de/mediawiki/DigiDay_2021

– Der Landkreis Wunsiedel i. Fichtelgebirge gibt in einem Videopodcast Einblicke in die aktuelle Projektarbeit und stellt sich den Fragen der Bürgerschaft. Den Podcast, sowie weitere Informationen gibt es am Digitaltag unter: https://www.landkreis-wunsiedel.de/buergerservice/news sowie in den sozialen Medien.

– Das Team der „Smart Cities: 5 für Südwestfalen“ stellt sich vor. Wir geben Einblicke in die vielseitigen kommunalen Projektansätze und unsere regionale Projektkooperation. Das Video und weitere Informationen gibt es hier: https://smartcities-suedwestfalen.com/digitaltag-2021/

– In Zwönitz kann man die Vision des zukünftigen Gründer- und Innovationszentrums SPEICHER live erleben. Bei einer geführten, virtuellen 360-Grad Tour durch das komplette Objekt erfährt man Spannendes und Informatives über den aktuellen Planungsstand und wie sich die Smart City Zwönitz mit dem Gebäude für die Zukunft fit machen möchte. Alles zur Veranstaltung unter https://smartcity-zwoenitz.de/

– In Ulm wird es eine Telefonsprechstunde zu dem Thema „Ulm4CleverCity: digitale Ansätze für die Herausforderungen der Stadt“ geben. 

– Wolfsburg: Release der neuen digitalen Bürger:innenplattform am 18.06.2021 

Am 18.06.2021, dem bundesweiten Digitaltag, ist es so weit: Wolfsburgs digitale Bürger:innenplattform für Beteiligung und Engagement geht an den Start. Der Auftakt wird um 17:00 Uhr begleitet von einer digitalen Live-Veranstaltung mit Oberbürgermeister Klaus Mohrs und des Teams der Stabsstelle Bürgerbeteiligung. Im Rahmen des Livestreams werden Plattform und erste Beteiligungsmöglichkeiten vorgestellt und Fragen der Zuschauer*innen beantwortet. https://wolfsburger-plattform.de/


Ziel des Digitaltags ist die Förderung der digitalen Teilhabe und was wäre besser dafür geeignet, das Interesse der Menschen zu wecken, als praxisnahe und interessante Angebote zum Mitmachen? Trägerin ist die Initiative „Digital für alle“. Dahinter steht ein breites Bündnis von 27 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wissenschaft, Wirtschaft, Wohlfahrt und öffentliche Hand. 

Weitere Informationen sowie eine Übersicht zu den Aktionen unter https://digitaltag.eu/

hassfurt-beteiligt.de – Digitale Bürgerbeteiligungsplattform

Hier können Sie ab dem 25. Mai 2021 auf Ihrer digitalen Bürgerbeteiligungsplattform an der Umfrage zur Smart Green City Haßfurt teilnehmen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme! 

Hassfurt-beteiligt.de – Die Bürgerbeteiligungsplattform

Mit einem Klick auf das Bild kommen Sie auf die digitale Bürgerbeteiligungsplattform. Auf dieser Seite erhalten Sie weitere Informationen zum Prozess und zur Funktionsweise der Plattform. Hier können Sie sich auch für Beteiligung Registrieren und Anmelden.

Save the date: Digitaltag 2021

Reservieren Sie sich den Freitagnachmittag des 18.06.2021! An diesem Tag findet der bundesweite Digitaltag statt und wir werden mitmachen. Dieser Tag ist ein idealer Zeitpunkt, um unser Stadtlabor virtuell zu eröffnen und interessante Themen aus Haßfurt mit Smart Green City-Kontext vorzustellen.

Die Veranstaltung wird per Video aus dem Stadtlabor und anderswo gestreamt, genauere Informationen werden hier bald folgen.

Zum bundesweiten Digitaltag finden Sie hier weitere Informationen: www.digitaltag.eu

Das Bild zeigt die neuen Mitarbeiter im Team

Neue Mitarbeiter im Team

Seit Mitte März gab es jetzt Zuwachs im Team: Fabrice Hecht (links) kommt als IT-Systemadministrator und Korbinian Kundmüller (rechts) als Mitarbeiter dazu. 

In nächster Zeit wird es hier also wieder etwas lebendiger. Wir arbeiten aktuell auf verschiedene Aktionen hin, wie zum Beispiel die Eröffnung des Stadtlabors am 20. April 2021 und die Veröffentlichung der Bürgerbeteiligungsplattform „CONSUL“. Natürlich geschieht das alles mit Blick auf die weitere Entwicklung der Pandemiesituation. 

Wir freuen uns auf die baldige Zusammenarbeit!